Nachbericht: Erfolgreicher Abschluss des Projekts „Salzburger Holzbau 2020+“

Salzburger Holzbau 2020+

Das Innovationsnetzwerkprojekt „holzAUFbau – Salzburger Holzbau 2020+“ wurde erfolgreich abgeschlossen und markiert einen bedeutenden Meilenstein in der nachhaltigen Weiterentwicklung des modernen Holzbaus in Salzburg. Ziel des Projekts war es, marktgängige Massivholzbaulösungen ökologisch und energetisch so weiterzuentwickeln, dass sie den Anforderungen von Niedrigstenergie- und Plusenergie-Standards gerecht werden.

Holzbau bleibt Impulsgeber nachhaltigen Bauens

In enger Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen, der Salzburger Holzbauwirtschaft und dem Holzcluster Salzburg wurden zwei zentrale Teilprojekte realisiert:

1. Wärmeleitzahl von Massivholz praxisnah erforscht

Die Wärmeleitzahl von konstruktiv eingesetztem Holz wurde unter realen Bedingungen neu bestimmt. Dabei zeigte sich, dass unter praxisüblichen Holzfeuchtewerten (durchschnittlich 7,6 %) der Wärmeleitwert bei 0,092 W/mK liegt – deutlich niedriger als die bisher normativ angenommenen 0,12 bis 0,13 W/mK. Diese Erkenntnisse konnten mittlerweile in die bautechnische Verordnung des Landes Salzburg übernommen werden (LGBl Nr. 55/2016), wodurch realitätsnähere Berechnungen im Energieausweis möglich wurden.

2. Klimaschutzwirkung von Holz quantifiziert

Ein zweiter Fokus lag auf der stofflichen CO₂-Senkenleistung von Holz. Die Studie entwickelte ein Verfahren, mit dem der ökologische Vorteil der CO₂-Bindung durch Holz auch in öffentlich-rechtliche Nachweise integriert werden kann. So ergibt sich bei Brettsperrholz-Wänden eine rechnerische U-Wert-Verbesserung von bis zu 0,06 W/m²K, was nicht nur die Effizienz, sondern auch die Klimabilanz von Holzbauten signifikant verbessert.

Vorteile des Baustoffs Holz eindrucksvoll bestätigt

Ein zweiter Fokus lag auf der stofflichen CO₂-Senkenleistung von Holz. Die Studie entwickelte ein Verfahren, mit dem der ökologische Vorteil der CO₂-Bindung durch Holz auch in öffentlich-rechtliche Nachweise integriert werden kann. So ergibt sich bei Brettsperrholz-Wänden eine rechnerische U-Wert-Verbesserung von bis zu 0,06 W/m²K, was nicht nur die Effizienz, sondern auch die Klimabilanz von Holzbauten signifikant verbessert.

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