Podcast-Tipp: „Die Stadt im Blick“ zum Projekt „Am Hirschengrün“
Im Podcast „Die Stadt im Blick“ wird die Sanierung und Erweiterung des Hotels zum Hirschen in Salzburg beleuchtet. Das Projekt zeigt, wie moderner Holzbau nachhaltige Quartiersentwicklung ermöglicht und Wohnqualität steigert – ein inspirierendes Beispiel für zukunftsorientiertes urbanes Bauen.
Am Hirschengrün - wo Holzbau, Planung & Vision zusammenwirken
Der Podcast „Die Stadt im Blick“ nimmt mit dem Blick auf das „Am Hirschengrün“ ein außergewöhnliches Bauprojekt in Salzburg unter die Lupe: die umfassende Sanierung und Erweiterung des traditionsreichen Hotels zum Hirschen. Im Gespräch berichten Bauherrin Katharina Richter-Wallmann und Architekt Tom Lechner, wie aus einem gewachsenen Familienbetrieb ein zukunftsorientiertes Quartier entstehen konnte.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Bauen im Bestand heute gelingen kann. Die Gäste schildern die bewegte Geschichte des Hotels – von den Ursprüngen im 16. Jahrhundert bis zur aktuellen Transformation – und erklären, warum sie sich bewusst für eine weitgehend in Massivholz realisierte Lösung entschieden haben. Themen wie Wohnqualität, Brand- und Schallschutz sowie die konstruktiven Besonderheiten des Holzbaus werden praxisnah erläutert.
Der Podcast "Die Stadt im Blick" | jetzt anhören
Städtebauliche Vision mit Mehrwert für alle Salzburger
Besonders spannend ist der städtebauliche Anspruch: Statt das große Grundstück zu verkaufen, entwickelte die Eigentümerfamilie selbst ein gemischt genutztes Ensemble mit Hotel, Wohnbau und einer „grünen Mitte“ als gemeinschaftlichem Freiraum. Das Projekt versteht sich als Beitrag zur nachhaltigen Quartiersentwicklung und wurde dafür sogar mit dem Bauherrenpreis 2025 ausgezeichnet.
Grundstück mit viel Potenzial
„Mir wurde sehr, sehr schnell klar, dass diese Liegenschaft, wir reden hier von über 5000 Quadratmetern in der absoluten Innenstadtlage von Salzburg, großes Potenzial hat, sagt Bauherrin Katharina Richter-Wallmann, „es ist ein Privileg, dass man hier was gestalten kann, was eigentlich sehr persönlich ist, weil man alle Entscheidungen treffen darf, die die Gestaltung betreffen.“
Holzbau im urbanen dicht verbauten Bereich
Architekt Tom Lechner hebt das Besondere hervor: „Die Lage im sehr urbanen dicht verbauten Bereich, in dem Fall im heterogenen Bereich, wo es noch sehr stark an wirklich guten Holzbauten fehlt war hier besonders. Und mit der Verantwortung, die die Katharina auf sich genommen hat, auch hier in Holz zu bauen, war dies für uns natürlich eine gute Grundlage.“
BAUHERR:IN
Salzburg
ARCHITEKTUR
Altenmarkt i.P.
Bregenz
AUSFÜHRUNG
Schwarzach i.P.
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