Rückblick: „Ressourcen optimieren, Kosten senken, Erfolg planen“.

Martin Hiebler, umwelt service salzburg

Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Holzbranche sowie zahlreiche Studierende am Wissenscampus Kuchl trafen sich zum Impulsabend „Ressourcen optimieren, Kosten senken, Erfolg planen“. Die Veranstaltung wurde vom Holzcluster Salzburg in Kooperation mit dem umwelt service salzburg organisiert und bot praxisnahe Einblicke in Ressourceneffizienz, Energieoptimierung und Kreislaufwirtschaft.

Praxisnahe Einblicke in Ressourceneffizienz, Energieoptimierung und Kreislaufwirtschaft

Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Holzbranche sowie zahlreiche Studierende am Wissenscampus Kuchl trafen sich zum Impulsabend „Ressourcen optimieren, Kosten senken, Erfolg planen“. Die Veranstaltung wurde vom Holzcluster Salzburg in Kooperation mit dem umwelt service salzburg organisiert und bot praxisnahe Einblicke in Ressourceneffizienz, Energieoptimierung und Kreislaufwirtschaft.

Ressourceneffizienz als organisatorische Aufgabe

Den Auftakt machte Martin Hiebler, Unternehmer und Berater, mit dem Schwerpunkt Ressourcenschonung und Ressourcennutzung. Er betonte, dass erfolgreiche Ressourcenoptimierung stets mit einer klaren organisatorischen Struktur beginnt. Ziel sei es, im Unternehmen ein Umfeld zu schaffen, das ressourcenschonende Prozessoptimierung ermöglicht und diese gleichzeitig nachvollziehbar sowie kontrollierbar macht. Bereits einfache Maßnahmen, wie z.B. eine durchdachte Arbeitsplatzgestaltung oder eine klare Organisation von Abläufen, können helfen um Verschwendung zu vermeiden. 

Martin Hiebler

Energieberatung als strategischer Erfolgsfaktor

Andreas Radauer, Unternehmer und Berater, widmete sich dem Thema Energieeffizienz in Betrieben und stellte auch das neue ELWG Gesetz zum Lastenmanagement vor. Das Gesetz setzt dort an, wo es am meisten Wirkung entfaltet: Es will Netzkapazitäten effizienter nutzen, den Ausbau gezielter finanzieren und die Kosten fairer verteilen. Doch wirklich günstiger wird der Strom nur für jene, die aktiv handeln.
„Die Energieberatung dient den Betrieben als Input, wenn man im Betrieb etwas verändern bzw. optimieren möchte – sei es hinsichtlich Energieeinsparungen oder Verbesserungen in betrieblichen Abläufen“, erklärte Radauer. Die Anforderungen seien dabei sehr unterschiedlich und stark vom jeweiligen Betrieb abhängig.

Andreas Radauer

Kreislaufwirtschaft als gelebtes Zukunftsmodell

Alexander Petutschnigg, Department Leiter Green Engineering, FH Salzburg, zeigte auf, warum die Zukunft in der Kreislaufwirtschaft liegt – und warum die Holzwirtschaft dabei als Vorbild gelten kann. Der Wald liefert nachwachsende Rohstoffe, die zu Produkten verarbeitet werden und idealerweise wieder in einen geschlossenen Kreislauf zurückgeführt werden. Durch Re-Use von nicht mehr nutzbaren Lippenstiften wurde dieses Prinzip anschaulich anhand anderer Produkte erklärt. Nach Gebrauch werden die Produkte gesammelt und sortenrein getrennt. Aus einem Nebenprodukt wurde eine Oberflächenbehandlung für Möbel entwickelt. Ein entsprechendes Möbelstück wird heuer während der Design Week in Mailand im „Design Palazzo Austria“ präsentiert. Das Beispiel zeigt, wie Innovation, Design und nachhaltige Materialentwicklung ineinandergreifen können.

Alexander Petutschnigg

Beratungsservice und Fördermöglichkeiten

Ergänzend stellte Alexander Rehbogen vom umwelt service salzburg die Serviceleistungen sowie Fördermöglichkeiten für Unternehmen vor und gab einen Überblick darüber, wie Betriebe konkrete Unterstützung bei der Umsetzung von Umwelt- und Effizienzmaßnahmen erhalten können. Er stellte dar, wie es durch vom umwelt service salzburg mit 50% geförderte Beratung ermöglicht, die Komplexität im Bereich Energie und Ressourcen aufzulösen und Effizienz- und Kostenpotenziale ohne großen Aufwand im Unternehmen zu heben.

Der Impulsabend machte deutlich, dass Ressourcenoptimierung strategisches Denken, organisatorische Klarheit und technologische Innovation erfordert. Der Austausch mit Kollegen und das anschließende Fachsimpeln beim netzwerkausklang verdeutlichte die Vorteile starker Netzwerke und Kooperationen.

Fotos: proHolz & Holzcluster Salzburg

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