Mobilitätswoche | HOLZArchitekTOUR 2026 in der Stadt Salzburg

Mobilitätswoche Salzburg

Im Rahmen der Mobilitätstage laden proHolz & Holzcluster Salzburg gemeinsam mit der Initiative Architektur zu einer geführten Radtour durch Salzburg ein. Besucht werden ausgewählte Bauprojekte mit Schwerpunkt Holzbau.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

PROGRAMM:

15:00 Uhr | Treffpunkt Initiative Architektur
15:15 Uhr | Lagerhalle Stadtgärtnerei
15:40 Uhr | Wohnbebauung Lanserhofwiese BA3
16:15 Uhr | Zentrale Abfallhalle, Christian Doppler Klinik
16:30 Uhr | Forensik, Christian Doppler Klinik
17:05 Uhr | Kindergarten Franz-Martin-Straße 1
17:45 Uhr | Ausklang im Augustinerbräu-Kloster Mülln

Lagerhalle Stadtgärtnerei

Als Ersatz für den baufälligen Fronburgstadel erhielten die Stadtgärtner eine Lagerhalle im Areal der Gewächshäuser im Salzburger Stadteil Nonntal.  Die ca 12,5 x 30 m große Holzkonstruktion setzt auf einer pfahlgegründeten Bodenplatte auf. Die Halle ist durchfahrbar und hat deshalb auf beiden Seiten große Schiebetore. Ein umlaufendes Lichtband aus Polycarbonatplatten sorgt für eine gleichmäßige Ausleuchtung. Das Dach ist mit einer intensiven Dachbegrünung ausgestattet, die es den Gärtner erlaubt mit unterschiedliche Pflanzungen zu experimentieren. Das allseitig auskragende Dach ist westseitig mit bepflanzbaren Spannseilen versehen. Die Materialien sind Fichte für die konstruktiven Holzbauteile, Lärche und gestockter Beton. 
Quelle: Einreichung Holzbaupreis Salzburg 2027 / Udo Heinrich

BAUHERR:IN​

SIG Stadt Salzburg Immobilien

ARCHITEKTUR

udo heinrich architekten

Salzburg

AUSFÜHRUNG

Appesbacher Holzbau

Abersee

Foto: © Udo Heinrich

Thermische Bauteilaktivierung in Holzmassivdecken | Wohnbebauung Lanserhofwiese BA3

Die thermische Bauteilaktivierung in Holzmassivbauweise integriert Heizkreise direkt in vorgefertigte Deckenelemente. Die Rohrleitungen werden in passgenau eingefräste Kanäle der Holzdecke eingelegt und geschützt in die Konstruktion eingebunden. Dadurch wird ein hoher Vorfertigungsgrad erreicht, da wesentliche Komponenten bereits im Werk präzise eingebracht und fixiert werden können. Gleichzeitig wird die thermische Speichermasse der Deckenkonstruktion genutzt, sodass Wärme gleichmäßig und zeitlich verzögert an den Raum abgegeben werden kann. Dies trägt zu einem stabilen und hohen thermischen Komfort bei.
Quelle: FH Salzburg / Department  Design and Green Engineering

BAUHERR:IN​

GSWB

Salzburg

ARCHITEKTUR

Schwarzenbacher Struber Architekten

Salzburg

GU / HOLZBAU

Kaiser Bau

Großarl

Ehrenreich Bau

Tamsweg

© Bild 1 Drohne: Schwarzenbacher Struber; Bild 2 & 3: proHolz Salzburg

Christian Doppler Klinik – Forensik

War das Wettbewerbsprojekt noch ein eingeschossiger, teilunterkellerter Stationsneubau mit der eigentlichen Forensik sowie Besucherbereich und Tagesklinik/Ambulanz, so wurde das Projekt im Sinne einer Nachverdichtung und sorgsamen Umgang mit Grund und Boden während des Entwurfsprozesses um eine teilweise Aufstockung erweitert. Der Neubau der Forensik befindet sich im nordwestlichen Bereich der Christian-Doppler-Klinik. Das Erdgeschoss gliedert sich in drei Bereiche: Die Tagesklinik und Ambulanz, den Besucherbereich mit Arbeitsbereich für die Ärzte und Therapeuten, sowie die forensische Station. Im ersten Obergeschoss befinden sich die Büroräume der Klinischen Psychologie. Das zweite Obergeschoss nutzt die Sportpsychiatrie. Mit Ausnahme der erdberührten Bauteile wird das Gebäude als konstruktiver Holzbau mit sägerauer Wechselfalzschalung errichtet. Die Dachflächen werden extensiv begrünt und mit Photovoltaik-Paneelen belegt.
Quelle: sps architekten

BAUHERR:IN​

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft

ARCHITEKTUR

sps÷architekten

Thalgau

AUSFÜHRUNG

Innovaholz

Niedernfritz

© Ana Ocic

Christian Doppler Klinik - Zentrale Abfallhalle

Die bestehende Abfallhalle nahe der Kinder / Jugendpsychiatrie musste auf Grund von Platzmangel und nicht mehr entsprechenden Standards durch einen Neubau ersetzt werden. Als Standort für die Zentrale Abfallhalle (ZAH) wurde das direkte Umfeld der Remise (CDK-23) ausgewählt. In diesem Bereich ist der notwendige Platzbedarf vorhanden, der Standort liegt zentral, ohne eine Störung für die Patienten der Christian Doppler Klinik zu verursachen. Die Geometrie des Gebäudes entwickelt sich um den Wurzelraum einer Rotbuche, das Naturdenkmal wird somit geschützt. Gemeinsam mit dem denkmalgeschützten „alten Bauernhaus“ bildet sich ein Hofsituation. Die ZAH wird an die Ostseite der Remise angebaut, und bildet gemeinsam mit dem bestehenden Gebäude einen Hof. Der Neubau ist so konzipiert, dass die größeren Container für Restmüll, Kartonagen, Alteisen, Bauschutt und Sperrmüll direkt von außen entsorgt werden können. Mit einem Elektrozug werden die Abfallstoffe, die am Krankenhausareal in dezentralen Sammelstellen gesammelt werden, über eine eigene Ein- und Ausfahrt angeliefert. Die Räume für gefährliche Abfälle sind im nördlichen Bereich angeordnet. Die Ostseite ist aufgefächert, um im Inneren Platz für die verschiedenen Fraktionen zu bieten und um die Außenfassade zu gliedern. Die Tragstruktur ist als klar lesbare Holzkonstruktion ausgebildet. Weit spannende Leimbinder gliedern den Raum. Die darüberliegende Dachkonstruktion wurde aus Brettsperrholz-Elementen konstruiert und als Gründach ausgebildet. Außenwände sind in Holzrahmenbauweise gefertigt und sowohl innen als auch außen mit Holz bekleidet.  
Quelle: Einreichung Holzbaupreis Salzburg 2027 / huber und theissl architekten

BAUHERR:IN​

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft

ARCHITEKTUR

huber und theissl architekten

Salzburg

AUSFÜHRUNG

Eder Holzbau

Eugendorf

© Volker Wortmeyer

Sanierung und Erweiterung Kindergarten Franz-Martin-Straße 1

Die Erweiterung des Kindergartens Franz-Martin-Straße verbindet den Bestand mit moderner Holzbauarchitektur zu einem zeitgemäßen Bildungsgebäude. Der bestehende Westtrakt bleibt erhalten und wird sensibel weiterentwickelt. Entlang der Straße erscheint der Neubau zweigeschossig, im Anschluss an den Bestand eingeschossig, um Dachlandschaft und Belichtung der Gruppenräume zu bewahren. So entsteht ein markantes, L-förmiges Bauvolumen mit großzügiger Öffnung zum Freiraum und Salzachkai. Ein einladender Vorplatz führt zum barrierefreien Haupteingang mit zentraler Garderobe und direkter Verbindung zum Garten. Produktionsküche und Speisesaal liegen im östlichen Gebäudeteil; der helle Speisebereich öffnet sich zum Garten. Die bestehenden Gruppenräume werden um zusätzliche Gruppenräume und großzügige Marktplätze ergänzt, die als kommunikative Zentren dienen. Alle Räume im Obergeschoss orientieren sich nach Süden und verfügen über beschattete Terrassen, die Innen- und Außenraum verbinden. Differenzierte Gartenräume schaffen hochwertige Aufenthaltsbereiche für Spiel und Lernen. Holz, Glas und Begrünung prägen das Erscheinungsbild, warme Materialien und gezielte Farbakzente schaffen eine freundliche, kindgerechte Atmosphäre. Insgesamt entsteht ein lichtdurchfluteter Kindergarten mit hoher Aufenthaltsqualität und nachhaltigem architektonischem Konzept.  Quelle: Einreichung Holzbaupreis Salzburg 2027 / PLOV Architekten

BAUHERR:IN​

SIG Stadt Salzburg Immobilien

ARCHITEKTUR

PLOV Architekten

Wien

GU / HOLZBAU

Bodner Bau

Wals

Freisinger Holzbau

Ebbs

© EMILBLAU/Martin Geyer

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